Einsatz "Fahrrad unter Zug"
Ein auf dem Bahnübergang abgelegtes Fahrrad löste am späten Samstagabend einen Einsatz von Feuerwehr, Bundespolizei und DB-Notfallmanager in Genthin aus.
Gegen 22:20 Uhr kollidierte der einfahrende Regionalexpress RE1 aus Richtung Berlin trotz eingeleiteter Notbremsung mit einem abgelegten Fahrrad auf dem Bahnübergang in der Karower Straße. Infolge des Zusammenstoßes verkeilten sich Teile des Fahrrades in einem der Drehgestelle des Zuges, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich.
Gegen 23:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Ortswehr Genthin alarmiert, um die Reste des Fahrrades aus dem Drehgestell zu entfernen und bei der Räumung des Zuges zu unterstützen.
Mit einfachem technischem Gerät gelang es den Einsatzkräften, das verkeilte Vorderrad samt Gabel aus dem Drehgestell des Regionalexpresses zu entfernen. Parallel dazu wurden die etwa 190 Passagiere über eine Rampe in einen daneben bereitgestellten Ersatzzug geleitet.
Der Bahnübergang Karower Straße war für die Einsatzdauer für den restlichen Verkehr voll gesperrt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Fall von Anfang Juli, damals zwang eine auf den Gleisen abgelegte Puppe einen ICE zu einer Notbremsung in Genthin.















